smartblick coacht Führungskräfte in Unternehmenskultur

Franziska HübscherAcademy, Insider

smartblick coacht Führungskräfte in puncto Unternehmenskultur

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smartblick coacht Führungskräfte in Unternehmenskultur

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Gemeinsam mit einem Führungscoach bringt der Software-Anbieter smartblick seinen Kunden näher, dass Feedback-Kultur ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Produktion ist.

Wenn sich gestandene Führungskräfte von Fertigungsindustriebetrieben per Online-Coaching in betrieblicher Kommunikation schulen lassen, ist das ein Zeichen, dass auch in der Werkhalle im Umgang zwischen Chefs und den Mitarbeitern etwas in Bewegung gekommen ist.

Die Unternehmenskultur ist heute wichtiger denn je. [...] Viele [...] Führungskräfte müssen erst eine wertschätzende Kommunikation mit den Mitarbeitern lernen.
Robert Lützow, geschäftsführender Gesellschafter der ZEUS Anlagenbau GmbH

„Wir haben heute einen Arbeitnehmermarkt, bei dem sich der Arbeitgeber anstrengen muss, seine [...] Mitarbeiter zu halten und neue für das Unternehmen zu begeistern. Für mich gehört dazu eine neue Form von Unternehmenskultur, bei der sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wertgeschätzt fühlen, dazu“, so Lützow weiter.

Erfolgsfaktor Unternehmenskultur

Warum organisiert ein Software-Anbieter Coachings für Kunden? Weil Software nicht alles ist!

Daher ist bei ZEUS, einem Lohnfertigungsbetrieb für die spanende Bearbeitung von Einzel- und Serienteilen, Vorrichtungen und Anlagen mit rund 50 Mitarbeitern, Personal und Umgangskultur Chefsache geworden. „Wir haben zwei Standorte: in Wismar und in Pritzwalk. In Wismar schaffen wir es noch, die meisten offenen Stellen in vertretbarer Zeit zu besetzen, aber Pritzwalk in Brandenburg ist eine konjunkturell schwierige Region, die mit einer hohen Abwanderung von ausgebildeten Fachkräften kämpft.“ erklärt Robert Lützow.

Es ist Einfallsreichtum gefragt, um sich als interessanter Arbeitgeber in Szene zu setzen. So geht ZEUS beispielsweise bei der Suche nach Fachkräften neue Wege. Unkomplizierte Bewerbungen mit vier Klicks auf dem Handy über Social-Media-Kanäle sollen die Hürden für Interessenten an einer Anstellung im gewerblichen Bereich senken und wechselwillige Fachkräfte ansprechen. Ein weiterer Faktor für ein Betriebsklima, das zum Bleiben animiert und neue Mitarbeiter begeistert, ist eine Veränderung im täglichen Umgang zwischen Führungskraft und Mitarbeiter und im Team.

ZEUS Anlagenbau GmbH ist seit Ende 2021 Kunde von smartblick und hat insgesamt 17 Werkzeugmaschinen mit smartblick-Sensoren ausgestattet. Damit stehen die Maschinendaten aller Maschinen mit wenig Aufwand auf einer internetbasierten Datenbank bereit. Auf diese Daten greifen die smartblick-SaaS-Programmmodule zu, mit denen die Fertigungsprozesse analysiert und Optimierungsmöglichkeiten gefunden werden. Eine Lösung mit der ZEUS zufrieden ist und die die Produktion effizienter macht.

Doch für den Erfinder von smartblick, Martin Müller-Turner ist klar, dass mit den Prozessen auch der Umgang mit Mitarbeitern im Produktionsalltag neu gedacht werden muss.

„Wir beschäftigen uns ständig mit der Optimierung durch Digitalisierung von Unternehmensprozessen und wir sehen, dass der Faktor Mensch dabei zu wenig vorkommt. Aber die Software und die Prozesse können nur gut funktionieren, wenn man den Menschen als wichtigstes Glied in der Kette sofort mitdenkt.“

Kommunikation auf Augenhöhe

Damit war die Idee für ein Coaching zu innovativer Mitarbeiterführung für kleine und mittlere Fertigungsbetriebe geboren. Ein erfahrener Coach war mit Heiner Diepenhorst auch schnell gefunden. Martin Müller-Turner hatte schon selbst ein Coaching mit Diepenhorst absolviert und war von seinem Ansatz, Arbeitsplätze menschlicher und sinnhafter zu gestalten und gleichzeitig die betrieblichen Notwendigkeiten im Blick zu behalten, beeindruckt.

Ziel ist, dass die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Führungskraft kein zusätzlicher Stressfaktor im ohnehin schon oft aufreibenden Tagesgeschäft sein soll. „Es geht darum, sich in Gesprächen im Betrieb auf Augenhöhe zu begegnen, um gegenseitigen Respekt und um eine offene und empathische Kommunikation“, erklärt der erfahrene Trainer, der auch lange in der Industrie gearbeitet hat.

Das bedeutet nicht, dass man Konflikte nicht mehr anspricht oder schönredet, sondern dass die Gespräche so gestaltet werden, dass sich keiner am Ende als Verlierer sieht. Dabei geht es darum, einen Kulturwandel in kleinen Schritten vorzunehmen. Doch bereits damit kann man viel bewirken. Robert Lützow von ZEUS Anlagenbau bestätigt dies: „Ich habe mir angewöhnt, mit allen Mitarbeitern regelmäßig und öfter das Gespräch zu suchen und mir ihre Ängste und Sorgen anzuhören. Meistens reicht das schon, weil sich die Mitarbeiter durch das Gespräch respektiert fühlen. Sie erwarten gar nicht, dass es sofort eine Lösung gibt.“

Für Lützow ist das Coaching ein erster Schritt in die richtige Richtung. „Wir haben im Coaching viele neue Denkanstöße bekommen, wie wir die Kultur bei uns mit wenig Aufwand verbessern und so das Betriebsklima verbessern können. Respektvoll miteinander sprechen und ab zu auch mal loben – das kostet nichts und bringt eine Menge."

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Sehen Sie sich die Aufzeichnung des Coachings an und erhalten Sie den Leitfaden "Do's and Dont's im Mitarbeiter-Gespräch".

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